Comicverfilmung: Oblivion

Seit letzter Woche läuft nun der Science-Fiction Blockbuster "Oblivion" in den Kinos. gestern hatte ich Gelegenheit, den Film zu sehen.

Bemerkenswert ist erstmal, dass es sich um eine Comicverfilmung handelt. Die gleichnamige und bislang unveröffentlichte Graphic Novel erscheint bei Radical Publishing (aka Radical Studios), einem US-Studio, das Stoffe medienübergeifend vermarktet und u.a. mit einigen grafisch besonders opulenten Comics für Aufmerksamkeit sorgte, und auch inhaltlich seinem Label alle Ehre machte. Einige Titel sind auch auf deutsch bei Splitter erschienen, zB. die gelungene Hard-Boiled-Sci-Fi  "Last Days of American Crime", "Driver for the Dead", oder die heftige Horror Graphic Novel "FVZA" (Federal Vampire & Zombie Agency – ist natürlich rein fiktiv, denn diese Behörde heißt in Wirklichkeit wie wir alle wissen B.P.R.D. ;)).

Nun aber zu dem Film.

Dieser ist durchaus sehenswert und bildgewaltig. Die CGI-Effekte sind erwartungsgemäß gut. Statt auf düstere Alien- oder "Into Darkness"-Visualisierung bringt der Film Licht ins Dunkel, und spielt weitesgehend am hellichten Tag. Die Zivilisation auf der Erde ist nach einem Krieg mit Aliens ausgelöscht, die letzten Menschen Leben auf einem entfernten Mond und der Planet wird von vereinzelten Plünderern bewohnt. Wir begleiten einen Techniker bei der Arbeit, dessen Aufgabe die Wartung von alles-was-sich-bewegt-ab-ballernden Flugdrohnen ist, bevor wir erfahren, dass nicht alles so ist wie es scheint. Mehr möchte ich über die Handlung hier auch garnicht verraten. Der Film setzt auf eine sehr eigene Ästhetik und kommt manchmal sehr clean daher. Insbesondere die Basis der Techniker wirkt wie aus "Die Insel" (USA, 2005) –  Während gleichzeitig auf der Erde das Chaos herrscht: ausgetrocknete Meere, verstrahlte Gebiete, Ruinen. Der Film spielt ganz gut mit diesem Kontrast. Und auch der Plott ist durchaus anspruchsvoll. Allerdings gibt es auch einen herben Kritikpunkt, und das ist die Besetzung. Zum einen ist da der Hauptdarsteller Tom Cruise, der sich wie üblich selbst spielt (was halt nur bei Sympathen wie sagen wir mal Bill Murray oder Clint Eastwood funktioniert), und bei dem ich immer an eine gewisse Sekte denken muss, zum anderen ist Morgan Freeman, den ich persönlich sehr schätze in dem zweistündigen Film nur wenige Minuten zu sehen und besetzt praktisch nur eine Nebenrolle. Zur Qualität der Adaption des Comics kann mangels Verfügbarkeit noch nichts gesagt werden. So bekommt der Film von mir erstmal gute 7.5 von 10 Punkten.

Zum Abschluss gibt es hier nun noch einen Auszug aus dem gelungenen, unaufdringlich-dramatischen Soundtrack von M83. Viel Spaß im Kino!


TV-Tipps (Update)

Am 2. Februar laufen auf Arte:

22:00 König des Comics – Ralf König, Porträt, Deutschland 2011
22:45 Spirous lustige Abenteuer – Doku, Frankreich 2012

 

Und hier die Dokumentationen, die bei Arte ein paar Tage lang verfügbar sein werden:

Spirous lustige Abenteuer:

Die Ralf König Doku ist "aus Gründen des Jugendschutzes" (Zitat: Arte-Website) nur zwischen 23:00 und 5:00 Uhr unter diesem Link verfügbar.

Paperman

Seit der Übernahme von Lucasfilm & Co. (wir erinnern uns: die haben drei gute und danach drei schlechte Star Wars Filme gemacht) echoffieren sich viele über Disney. Ich nicht. Ich freu mich z.B. über sowas hier:

Suche Paperman bei Youtube

Interview: Gene Luen Yang

Avatar - Band 2Der zweite Band der Fortsetzung der TV-Serie "Avatar" im Comicformat ist vor einigen Tagen erschienen (Informationen zur Serie siehe auch hier im Blog). Aus diesem Anlass hier:

Gene Luen Yang – Kreativer Kopf hinter "Avatar: Der Herr der Elemente – Das Versprechen" im Interview mit ComicBookresources.com

ComicBookresources: Gene, du bist vor allem bekannt für deine eigenständigen Indie-Arbeiten wie "American Born Chinese". Inwiefern ist "Avatar" Neuland für dich, und wo konntest du deine Stärken einbringen?

Gene Yang: Es ist mein erstes großes Projekt mit Charakteren, die ich nicht geschaffen habe. Ich habe bei "Avatar – Das Versprechen" daher versucht, den Figuren aus der Originalserie treu zu bleiben. Bevor ich mit dem Schreiben begonnen habe, liefen die "Avatar"-Episoden ständig im Hintergrund mit, während ich an meinen anderen Comics arbeitete. Dieses Projekt war so viel kollaborativer als alle anderen Graphic Novels bisher.

Normalerweise schreibe ich alleine oder zusammen mit engen Freunden. Die Zusammenarbeit mit Mike DiMartino und Bryan Konietzko war eine unglaubliche Erfahrung. Ich konnte von Nahem sehen, wie sie sich durch eine Geschichte arbeiten.

"Avatar – Das Versprechen" gibt mir die Möglichkeit, ein wiederkehrendes Thema in meinen anderen Büchern aufzugreifen: der Zusammenstoß und das Miteinander von Kulturen. Die Serie selbst ist eine Mischung aus östlichen und westlichen kulturellen Einflüssen. Es passt also alles zusammen.

CBr: Die Geschichte startet kurz nach der TV-Serie. Gib uns eine kleine Zusammenfassung von dem, was nun kommt. Aber bevor wir in die Details des Buches eintauchen, würde ich gerne deine Gedanken zur Original-Serie hören, und wie du und die Avatar-Erfinder euch die Richtung vorstellt, die Avatar künftig einschlagen wird.

GY: Ja, die Geschichte setzt sofort nach dem Ende der Serie ein, quasi genau einen Moment danach. Ich liebe – LIEBE – die Originalserie. Mein guter Freund und Zeichen-Kollege Derek Kirk Kim überzeugte mich, es auszuprobieren. Er erzählte mir von dieser US-amerikanischen Zeichentrickserie, die sich stark am Anime orientiert – vor allem Filme von Miyazaki. Er meinte, es wäre die am besten geschriebene US-amerikanische Serie, die er je gesehen hat. Er hatte Recht.

Das Avatar-Universum ist sehr genau konstruiert, mit glaubwürdigen Kulturen und Subkulturen. Ebenso wie Miyazakis Figuren sind die Charaktere von "Avatar" fein nuanciert. Jeder gute Charakter hat moralische Schwächen und jeder böse Charakter einen Funken Gutes.
Die Comics bilden eine Brücke zwischen der Originalserie "Avatar: Der Herr der Elemente" und der kommenden Serie "Die Legende von Korra". Die Welt von "Korra" hat sich sehr verändert und mit den Comics wollen wir zeigen, wie diese Veränderungen zustande gekommen sind.

CBr: Du beschäftigst dich hier mit einem komplexen Problem, da einige der Kolonialisten seit Generationen in den Städten des Erdkönigreichs leben. Das Echo aus der realen Welt ist hier nicht zu übersehen. Wie schwierig ist es, so eine Geschichte für jedes Alter zu vermitteln – nicht, dass es zu schwierig für Kinder wäre, aber welche Hebel muss man umlegen, damit sowohl Kinder als auch erwachsene von der Geschichte gepackt werden?

GY: Die Original-Serie hat hier großartige Arbeit geleistet. "Avatar: Der Herr der Elemente" war zuerst als Kinderserie beworben.
Doch trotzdem ist eine Fangemeinde aus allen Altersstufen zusammen gekommen. Das war nur möglich durch die Art, wie Mike, Bryan und ihr Team Geschichten erzählen. Die Geschichten waren sehr komplex. Sie beschäftigten sich mit schwierigen Themen wie Verlust, Familie, Krieg, Kultur und Modernisierung.

Und sie haben es mit Humor, Vorstellungskraft und Anmut umgesetzt. Ich versuche, den gleichen Ton für die Comics zu treffen. Umso besser ich das schaffe, desto wahrscheinlicher wird es, dass Kinder und Erwachsene von den Comics unterhalten werden.

CBr: Wir sehen in der Kolonie Yu Dao, dass die Grenzen zwischen der Feuer- und der Erdnation nicht immer klar zu setzen
sind. und auch Aang macht Erfahrungen mit zwiespältigen Allianzen. Ermöglicht ihm seine besondere Perspektive als Avatar
dennoch einen Vorteil, sich in dieser Situation zurecht zu finden?

GY: Wo in der alten Welt die vier Nationen noch getrennt sind, werden sie in der neuen Welt Seite an Seite leben. Wie kommen wir also von hier nach dort? Aang wird natürlich eine entscheidende Rolle spielen, da er der Avatar ist, die Personifikation aller vier Nationen Einem. In "Das Versprechen" wird er lernen, die Welt auf eine neue Weise zu sehen, einen modernen Blick entwickeln.

CBr: Du arbeitest mit dem Gurihiru Studio an diesem Buch. Was macht sie so passend für "Avatar"?

GY: Hast du ihre Arbeit in "Avatar – Das Versprechen" gesehen? Sie ist fantastisch! Sie bleibt der TV-Geschichte treu, nutzt aber auch alle Vorteile des Mediums Comic. Die Gesichtsausdrücke, die Kulissen, die Anordnung der Panels – alles ist genau ins Schwarze getroffen. Und genau wie die TV-Serie mischen Gurihiru östliche und westliche Einflüsse zusammen. Ehrlich, ihre Sachen sind erschreckend gut.

CBr: Gibt es noch irgendetwas, das du uns über "Avatar – Das Versprechen" mitteilen möchtest?

GY: Dieses Projekt hat einen Wahnsinnsspaß gemacht! Die Leute von Dark Horse und Nickelodeon waren wundervolle Arbeitskollegen. Und ich hoffe, ein Teil dieser Freude spiegelt sich auch auf den Seiten wieder!

 

GENE LUEN YANG

Gene Luen YangYang startete 1996 unter seinem eigenem Label "Humble Comics" mit Yamamoto and the King of the Geeks, wofür er später den Xeric  Grant erhielt. Seither schrieb und zeichnete er zahlreiche Comics bei First Second Books. Mit seiner Arbeit American Born Chinese konnte er 2006 Fans und Kritiker überzeugen und erhielt den American Library Association's Printz Award sowie einen Eisner Award für Best Graphic Album – New. Das kollaborative Projekt "The Eternal Smile" zusammen mit Derek Kirk Kim von 2009 und die 2010 erschienene Graphic Novel "Prime Baby" wurden ebenfalls mit dem Eisner Award ausgezeichnet. Seit 2012 arbeitet Yang zusammen mit den Avatar-Erfindern Mike DiMartino und Bryan Konietzko und dem Künstlerstudio Gurihiru an der Fortsetzungsreihe "Avatar: Der Herr der Elemente – Das Versprechen". Eine weitere Avatar-Reihe "Avatar: Der Herr der Elemente – Die Suche" ist bereits in Planung.

Neben seiner Tätigkeit als Autor und Zeichner unterrichtet Yang Computer Science an einer High School und als Dozent an der Hamline University in Saint Paul, Minnesota.

GURIHIRU

Die Künstlerinnen Sasaki und Kawano aus Saitama, Japan, arbeiten unter dem Studionamen Gurihiru überwiegend als Zeichnerinnen für US-amerikanische Veröffentlichungen. Zeichnung und Konturen stammen von Sasaki, die Koloration übernimmt Kawano. Nebenbei beschäftigt sich das Duo auch mit Illustrationen und Charakterdesigns für japanische Games und Animationsfilme.

 

Quelle: Presseinfo Crosscult

Avatar – Der Herr der Elemente – Das Versprechen

Die Fortsetzung der Zeichentrickserie erscheint nun als Comic – Band 1 ist gerade bei uns eingetroffen, Band 2 und 3 folgen im Oktober und November. Hier ein paar Informationen zur Serie, die Cross Cult verfaßt und zur Verfügung gestellt hat:

Avatar

Zwei Jahre nach Ende der Erfolgsserie "Avatar – Der Herr der Elemente" müssen sich Aang und seine Freunde nun im Comic erneut den Bedrohungen der Feuernation stellen.

Die zwischen 2005 und 2008 vom US-amerikanischen TV-Sender Nickelodeon produzierte Animationsserie um den verspielten Element-Bändiger Aang, der gemeinsam mit seinen Freunden einem gefährlichen Schicksal entgegentreten muss, konnte Zuschauer allen Alters bereits zum Start überzeugen. Neben drei Staffeln der abgeschlossenen Fernsehserie erschienen zahlreiche Computer- und Konsolen-Games sowie M. Night Shyamalans Realverfilmung "Die Legende von Aang". Doch trotz der Fülle an Material verlangten die Fans nach mehr! Der Ruf wurde laut nach einem tiefer gehenden Abschluss der Fernsehserie, der den weiteren Werdegang des Avatars und seiner Freunde erzählt. Diesem Ruf folgten 2010 die kreativen Köpfe hinter der Erfolgsserie Michael DiMartino und Bryan Konietzko. Sie konnten den aufstrebenden Künstler Gene Luen Yang für ein neues Avatar-Projekt gewinnen. Zusammen mit dem Duo Gurihiru kreierte Yang die lang ersehnte Fortsetzung zu "Avatar – Der Herr der Elemente" in Comicbuch-Form.

Im Januar 2012 startete Dark Horse Comics die dreibändige Reihe "Avatar: The Last Airbender – The Promise". Diese knüpft nahtlos an die Geschehnisse des Serienfinales an und beleuchtet die Hintergründe und Schwierigkeiten, denen Aang und seine Freunde sich stellen müssen. Es gilt, die von einem 100-jährigen Krieg zerrüttete Welt in Frieden und Harmonie wieder aufzubauen. Aangs engste Vertraute Katara, Sokka, Toph und auch Appa und Momo sind wieder mit von der Partie und stehen dem Avatar beim Wiederaufbau der vier Nationen zur Seite. Jede der Figuren muss sich mit ganz eigenen Problemen der Moral, des Miteinanders und den alten Kriegswunden auseinander setzen. Gemeinsam und auch gegeneinander versuchen sie, die Spannungen zwischen dem Erdkönigreich und den Kolonien der Feuernation zu lösen.

Avatar Comics Band 1 - 3

Mit einem fulminanten, aber offenen Ende macht "The Promise – Das Versprechen" Lust auf mehr. Bereits jetzt ist mit "The Search – Die Suche" eine weitere Reihe in Arbeit. Die Fortsetzung wird sich vor allem um Zuko, seiner Schwester Azula und der Suche nach ihrer vermissten Mutter drehen.

AVATAR: DIE LEGENDE VON KORRA

Ab dem 26. August strahlt Nickelodeon in einer Deutschlandpremiere die zwölf Folgen der ersten Staffel der Fortsetzungsserie zu "Avatar: Der Herr der Elemente" aus. In ihrem Zentrum steht der erste Avatar nach Aang: die Wasserbändigern Korra vom südlichen Wasserstamm. Da der Teenagerin nur noch die Fertigkeit fehlt, Luft zu bändigen, reist sie nach Republic City, um dort beim Luftbändiger Tenzin, Aangs und Katars jüngstem Sohn, in die Lehre zu gehen. Doch fast 70 Jahre nachdem Feuerlord Ozai besiegt wurde, hat sich die Welt mächtig verändert: Bei Korras Ankunft in der gigantischen Metropole, in der Menschen aus allen vier Nationen in Harmonie leben, muss sie sich nicht nur erstmal im ihr bis dahin völlig unbekannten urbanen Dschungel zurecht finden. Sie muss auch erkennen, dass viele Menschen Element-Bändigern skeptisch gegenüberstehen und dass sie als Avatar eine Revolution verhindern muss, die von einer mysteriösen Gestalt namens Amon angeführt wird…

Insgesamt sind für "Avatar: Die Legende von Korra" vier Staffeln geplant. Die letzten drei Staffeln befinden sich gerade in der Produktion und werden in den USA voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres ausgestrahlt. Die DVD-Verwertung der ersten "Korra"-Staffel durch Paramount, wo bereits die drei Staffeln der Originalserie (2005-2008) erschienen, ist für Frühjahr 2013 geplant.

 
DAS UNIVERSUM DES AVATARS

"Avatar – Der Herr der Elemente" stellt eine fantastische Welt vor, in der sich östliche und westliche Kultur vermischen. Sie schlägt damit eine Brücke zwischen dem US-amerikanischen Zeichentrick und dem Anime. Die Geschichte des Avatars beginnt mitten im Krieg zwischen der übermächtigen Feuernation unter Feuerlord Ozai, die bereits seit 100 Jahren die Welt terrorisiert, und dem Erdkönigreich, den Wasserstämmen des Nord- und Südpols und den mittlerweile ausgerotteten Luftnomaden. Kennzeichnend für das Avatar-Universum sind die Fähigkeiten der Element-Bändiger. Ihnen voran steht der Avatar, Herr über alle vier Elemente. Doch Aang, die neue Inkarnation des Avatars, der letzte Luftbändiger, beherrscht vorerst nur ein Element und muss auf der gefährlichen Reise in den Kern der Feuernation gemeinsam mit seinen Freunden Katara, Sokka und Toph, sowie seinem fliegenden Bison Appa und dem Lemur Momo noch viele Lektionen lernen, bevor er sich dem Feuerlord im Zweikampf um die Freiheit aller Nationen stellen kann. Trotz aller Turbulenzen und Stolpersteine auf ihrem Weg, gelingt es den Freunden, Feuerlord Ozai zu besiegen. In jüngsten Avatar-Abenteuer Das Versprechen stehen sie nun gemeinsam mit Erdkönig Kuei und dem neuen Feuerlord Zuko vor der Aufgabe, die Welt wieder aufzubauen und die Wunden des Krieges zu heilen.

 

AVATAR AANG

Der letzte der Luftbändiger ist mit seinen 12 Jahren zu Beginn noch ein unerfahrener, verspielter Junge. Doch der Lauf der Geschichte zwingt das liebenswürdige Energiebündel schnell erwachsen zu werden und die Last des Krieges auf seinen Schultern zu tragen. Die Prophezeiung besagt, nur der Avatar kann mit der Macht über die vier Elemente die Herrschaft der Kriegstreiber zerschlagen und das kosmische Gleichgewicht wieder herstellen.

 

KATARA

Die einzige Wasserbändigerin des nördlichen Wasserstamms wird schnell zur engsten Vertrauten des Avatars und steht ihm mit ihrer energischen und gefühlvollen Art immer mit Rat und Tat zur Seite. Oft ist sie Aangs moralischer Kompass und auch im Kampf kann Katara mit erstaunlichen Fähigkeiten aufwarten.

 

Avatar - SokkaSOKKA

Kataras großer Bruder war durch den Krieg gezwungen, bereits in jungen Jahren zum Krieger zu werden. Seine Fähigkeiten mit dem Speer und Bumerang sind schon in so mancher Situation von Nutzen gewesen. Doch der gewitzte Sokka überzeugt genauso mit seinen schlauen Einfällen und Ideen. Obwohl er selbst nur über seine Muskelkraft verfügt, kann er in der Gruppe aus Element-Bändigern oft ganz gut mithalten.

 

Avatar - TophTOPH

Die blinde Erdbändigerin aus reichem Elternhaus bezeichnet sich gerne als beste Erdbändigerin aller Zeiten. Und dies auch zu Recht! Das rebellische Mädchen hat es als erstes geschafft, nicht nur Erde, sondern auch Metall zu bändigen. Mit rohem Kampfgeist und ihrer schroffen Art gerät sie mit dem Rest der Gruppe nicht selten aneinander, stellt sich jedoch in brenzligen Situationen immer wieder als unersetzlich heraus.

 

Avatar - ZukoZUKO

Als verstoßener Prinz der Feuernation ist Zuko anfangs besessen von der Idee, durch die Gefangennahme des Avatars seine Ehre gegenüber seinem grausamen Vater wieder herzustellen. Doch er gerät zusehends in moralische Zwickmühlen und muss sich für eine Seite entscheiden. Sein Weg führt ihn schließich an die Seite des Avatars und gemeinsam bezwingen die neuen Freunde Feuerlord Ozai.
 

 

Texte und Bilder: Presseinfo Crosscult

Comicverfilmungen – welche fehlen? (Update)

Wikipedia listet unter diesem Link diverse Comicverfilmungen auf. Aber etliche fehlen in der Liste. Spontan aufgefallen sind mir da folgende Lücken:

  • Modesty Blaise (1966)
  • Lone Wolf and Cub (diverse, ab 1972)
  • Doc Savage: The Man of Bronze (1975)
  • Ghost in the Shell (1995)
  • Oldboy (2003)
  • Sakuran – Wilde Kirschblüte (2006)
  • The Fountain (2006)
  • Persepolis (2007)
  • Vertraute Fremde (2010)
  • Immer Drama um Tamara (2010)

Fallen Euch noch mehr ein? Sendet uns die Titel gerne per Email an info@bluetoons.de! Bei Gelegenheit ergänzen wir das Wiki. Oder tragt die Filme selber dort ein!

 

Hier die ersten Einsendungen von Euch (vielen Dank!):

  • 20th Century Boys (Realfim, 2008)
  • Monster (Anime, 2004 – 2005)
  • Tekkon Kinkreet (Anime, 2006)
  • Barfuss durch Hiroshima (1983, Teil 2 1986)
  • Astroboy (Anime, 1963, 1980, 2009 u.a.)

 

Viva One Piece

Vor ein paar Tagen ist der neue One Piece bei uns eingeschlagen.

One Piece 63

Passend dazu gibt es heute mal einen TV-Tipp:

Viva strahlt alle spielfilmlangen One Piece Filme aus – immer Samstags, immer zur Prime Time um 20:15 Uhr. Hier die Ausstrahlungtermine:

Weiterlesen

Prometheus (Update)

Nein, es geht nicht um die gleichnamige Comicserie (obwohl Parallelen durchaus vorhanden sind). Es geht um das Prequel zu Alien von 1979, einem der Meilensteine der Filmgeschichte und der Filmkunst. Geschaffen von Meisterarchitekt der Xeno-Welten Ridley Scott  mit Designs des Schweizer Surealisten H.R. Giger ist der Klassiker heute noch einer der ganz großen Filme, die keinerlei Staub angesetzt haben.

Hier der offizielle Trailer zum aktuellen Film:

Gestern lief die Premiere, heute Abend haben wir das Vergnügen. Ob das Prequel die Erwartungen erfüllt – ich berichte in Kürze.

Diverse Alien Comics gibt es auf deutsch bei Cross Cult. Als eine Reihe, die zwar nichts mit dem Alien-Franchise zu tun hat, aber den Spirit und die dunkle Atmosphäre vergleichbar intensiv rüberbringt, sei die dreitelige Serie "Heiligtum" empfohlen. Siehe auch Jahrerückblick 2010.

 

Und hier die Rezi in einem Satz: Prometheus ist nicht so bahnbrechend wie Alien ('79),  aber trotz einiger Löcher im Drehbuch ein vor allem visuell überzeugender Film, den man unbedingt auf der großen Leinwand sehen muss, der am Ende mehr Fragen aufwirft als er beantwortet und daher stark nach einer Fortsetzung riecht. Reingehen!

 

Valerian und Veronique wird verfilmt

Die nächste Comicverfilmung steht an: Luc Besson will den Science Fiction-Comic "Valerian und Veronique" auf die große Leinwand bringen.

Quelle: http://www.variety.com/article/VR1118056115

Valerian und Veronique

Der 21-teilige Science Fiction-Klassiker um die beiden Raum-Zeit-Agenten wird gerade bei Carlsen in einer schicken Gesamtausgabe neu aufgelegt. Bislang liegen drei Hardcoverbände vor, die jeweils drei der ursprünglichen Alben beinhalten. Band 4 kommt im August. Der Abschlußband #21 ist auch als Einzelalbum verfügbar. Autor Pierre Christin wurde 2010 mit dem Max und Moritz-Preis für ein herausragendes Lebenswerk augezeichnet.

Abbildung: Coverauschnitt Valerian und Veronique Gesamtausgabe, Band 2

UW1 wird verfilmt!

Universal Ware OneWie Autor und Zeichner Denis Bajram berichtet, wird seine Meisterwerk Universal War One verfilmt!

Hier geht es zum Artikel.

Ob ein Budget von 40 Mio Dollar ausreichen wird? :D

Universal War One ist eine sechsteilige Science-Fiction-Graphic-Novel (dt. bei Splitter),  die sich u.a. mit  Zeitreisephilosophie beschäftigt. Vergleichen würde ich den Comic ein wenig mit Büchern von Michael Crichton, da hier aus komplexer wissenschaftlicher Thematik ein überdurchschnittlich spannender SciFi-Thriller gemacht wurde. Der besondere Reiz dieser Serie liegt in der ausgeklügelten Erzählweise in verschiedener Zeitebenen, Einbeziehung von jüngeren astrophysikalischen Erkenntnissen, sowie der durchdachten, runden Geschichte. Eine Grafik im letzten Band zeigt, dass sich Bajram die Story, insbesondere die Zeitsprünge vorab überlegt hat, und sich nicht von Album zu Album hangelt. Das Konzept ging auf – UW1 ist beste Unterhaltung, die nicht die Intelligenz des Lesers beleidigt. Lesetipp!

Universal War Two wurde übrigens ebenfalls als zweiter Zyklus angekündigt.

Meine Mutter kommt auf die Leinwand

Vom Comic auf die Leinwand – hier der erste Teaser zur Zeichentrickumsetzung der rührigen Graphic Novel "Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen".

"Der kleine Jean befindet sich in höchster Not, als er in der Schule erzählen soll, was seine Eltern beruflich machen. Sein Vater ist Firmenchef, doch seine Mutter lebt nicht bei der Familie. Über sie weiß Jean so gut wie nichts. Deswegen beginnt er, sich das Leben seiner Mutter in Gedanken auszumalen. Immer wilder werden seine Ideen, und schließlich landet die Mutter seiner Fantasie im Wilden Westen, wo sie auf Buffalo Bill trifft." (Pressetext zum Buch, Carlsen)

Zeichner Emile Bravo hat schon mit mit dem Spirou-Band "Porträt eines Helden als junger Tor" (einer Rückblende in die Jugend Spirous zur Nazizeit) Aufsehen erregt. Sein letztes Werk ist der knuffig-witzige Märchenmix "Die sieben Zwergbären".

Meine MutterSpirou - Porträt eines Helden als junger Tor

Das tapfere Prinzlein und die sieben Zergbären

John Carter vom Mars

 
Die in der ersten Häfte des 20.Jahrhunderts von Edgar Rice Burroughs geschriebenen Erzählungen über John Carter, einem Wild-West-Mann, den es auf wundersame Weise auf den Mars verschlägt (und dort superheldenähnliche Sprünge vollführen kann – was aber an der geringeren Schwerkraft auf dem Mars als an Superpowers liegt), um dort Abenteuer mit und gegen Aliens zu bestehen dienten als Vorlage für den am 8. März in die deutschen Kinos kommenden Film. Der Trailer zeigt schonmal sehr schöne fantastische Locations und Characters.

Die Geschichten von John Carter gab es übrigens auch bei Marvel. Ende Februar erscheint dazu ein über 600 Seiten zählender Sammelband mit WARLORD OF MARS #1-28 and ANNUAL #1-3.
 
John Carter Warlord of Mars
 
John Carter, Warlord of Mars – Omnibus
632 Seiten
ca. 65 EUR (je nach Tagesdollarkurs)