Diverse Kataloge sind hier in den letzten Tagen eingeschlagen, zB. von Splitter, Cross Cult, Ehapa Comic Collection (TT), Finix & more.
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Egon Schiele (1890 – 1918) gehörte zu den wichtigsten Malern der Wiener Moderne. Sein Mentor Gustav Klimt setzte sich immer wieder für den jungen Nachwuchskünstler ein, der für den konservativen Wiener Geschmack etwas zu freizügige Bilder malte. Sigmund Freud arbeitete zwar zur gleichen Zeit in der Kulturmetropole, aber die von ihm entwickelte Psychoanalyse steckte noch in den Kinderschuhen, und die Thematisierung von Sexualität galt weitgehend als Tabu. Gerade Aktbilder gehörten aber zu Schieles Lieblingsmotiven, und die Freizügigkeit, mit der er seine Modelle posieren ließ, ärgerte die Moralhüter der Akademie.
Um zu provozieren, wählte Schiele immer jüngere Modelle. Das brachte ihm nicht nur den Zorn von deren Vätern, sondern auch ein Strafverfahren wegen sexuellen Übergriffen an Minderjährigen ein. Es wurde wieder eingestellt. Schiele vergnügte sich zwar gerne mit Frauen, aber nicht mit Mädchen. Doch auch seine Geliebten sahen seinen lockeren Lebenswandel nicht gerne und verlangten, sich für eine von ihnen zu entscheiden. Im Hintergrund braute sich derweil der Erste Weltkrieg zusammen. Schiele wurde eingezogen.
Coste bringt die wechselhaften Jahre dieses kurzen Lebens in Zeichnungen zu Papier, die auf den ersten Blick unscheinbar und wenig prägnant wirken. Doch je mehr man sich in das Album einliest, umso mehr faszinieren Strich, Farbe und Perspektiven. Es sind großartige Seiten, die Coste abliefert. Seine Bilder passen sich dem Thema kongenial an und machen Lust, sich intensiv mit Schieles Arbeit zu beschäftigen. Eine der bisher besten Neuerscheinungen des Jahres.
Egon Schiele – Ein exzessives Leben
von Xavier Coste
Knesebeck
Hardcover, 72 Seiten, farbig, 19.95 Euro
Dieser Lesetipp wurde erstellt von Comickunst–dem Weblog mit aktuellen Rezensionen anspruchsvoller Graphic Novels für Erwachsene: http://comickunst.wordpress.com/.
Gerade ist die neue Ausgabe des Comicmagazins "Alfonz" erschienen.
Ab sofort bekommen Käufer des Magazins zusätzlich ein oder mehrere Faltblätter gratis dazu. Die Faltblätter bieten 4 Seiten mit Informationen zu einem bestimmten Comic, und lassen sich sammeln und zu einer Enzyklopädie des Comics abheften. Die Beilage gibt es exklusiv im Comicfachhandel (zB. bei uns) oder alternativ über Abonnements.
Los geht es mit:
Weiterhin enthält das neue Alfonz ein kleines Before Watchmen-Poster.
Auch wenn das Magazin von außen mit Titelthemen wie "Der Rote Korsar" wie ein Nostalgieblatt wirkt, so ist es doch die Zeitschrift mit der z.Z. größten inhaltlichen Bandbreite und meisten echten redaktionellen Beiträgen (im Vergleich dazu bieten kostenlose Comicmagazine i.d.R. bei Neuvorstellungen vor allem modifizierte Pressetexte). Zudem handelt es sich um ein Verlags-unabhängiges Magazin. Reinschauen!
Alfonz der Comicreporter 04
April-Juni 2013
Magazin, 84 Seiten, farbig, 6.95 EUR
Aus dem Inhalt:
Diese Info-Mail erreichte uns gerade von Reprodukt:
Heute Abend um 19:20 Uhr wird es einen Beitrag mit Chris Ware zu "Jimmy Corrigan – der Klügste Junge der Welt" in Kulturzeit auf 3Sat geben. Es sollen in den nächsten Wochen noch weitere Berichte und Rezensionen folgen, anbei eine kleine Auswahl der letzten Tage:
Thomas von Steinaecker schreibt in der Augsburger Allgemeinen am 20. März über "Jimmy Corrigan":
"Neben "Maus" und "Persepolis" hat es selten einen Comic gegeben, der so zwingend vor Augen führt, zu welcher Komplexität und Tiefe die sogenannte Neunte Kunst heute fähig ist."
Andreas Borcholte schreibt auf Spiegel Online am 20. März:
"Einem Bestseller wie Jonathan Franzens "Korrekturen", das ebenfalls 1999 erschien, steht "Jimmy Corrigan" in nichts nach. Nur dass Wares Medium andere Möglichkeiten des Erzählens eröffnet – die Ware inzwischen erneut ausgelotet hat."
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/chris-ware-comic-roman-jimmy-corrigan-erscheint-auf-deutsch-a-889501.html
Christian Gasser am 20. März auf SRF:
"Mit "Jimmy Corrigan" hat Chris Ware neue Massstäbe gesetzt, formal und inhaltlich, als Erzähler und als Gestalter. Er hat die Ausdrucksmöglichkeiten des Comic erweitert und revolutioniert…"
http://www.srf.ch/kultur/kunst/wie-jimmy-corrigan-den-comic-revolutionierte-2
Jonas Engelmann schreibt auf Der Freitag am 21. März:
"Ungeheuer komplex und radikal entschleunigt: Chris Ware sprengt mit "Jimmy Corrigan" die Grenzen des Genres und rührt den Leser zu Tränen"
Felix Stephan schreibt am 18. März auf jetzt.de:
"Seit der Veröffentlichung seiner Graphic Novel 'Jimmy Corrigan' im Jahr 2000 firmiert Ware als Genie."
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/568270/Wie-man-auf-Glas-skatet
Den ersten Teil der Serie White Crows hatten wir bereits hier kurz vorgestellt. Nun ist Band zwei der auf drei Teile angelegten Serie erschienen.
Diesmal erhält Frank Willis einen Auftrag als Personenschützer für eine hochrangige Vertreterin der Menschheit. Kurz darauf kommt es zu einem einem Anschlag des "Clans der Rassisten", einer terroristischen Vereinigung menschenfeindlicher Aliens.
Ich finde es weiterhin etwas seltsam, wie dort andere Pop-Ikonen oder Dinge verbraten werden (siehe o.g. Link), vor allem weil die Serie das überhaupt nicht nötig har. Sieht man davon ab, ist der Comic ein Leckerbissen für Science-Fiction-Fans. Die in dem Comic dargestellte Welt ist wahnsinnig schön designed, das Charakterdesign und auch die Zeichnungen gefallen mir richtig gut. Die Zeichnungen inkl der Kolorierung sind sehr klar und angenehm, obwohl sie gleichzeitig detailreich und komplex sind, das ist alles gekonnt ausbalanciert.
Der Approach ist bei White Crows nicht, was besonders Unkonventionelles zu machen, sondern ganz im Gegenteil, etwas leicht verdauliches, einen guten Mainstreamcomic. Grafisch gelingt das etwas besser als bei der Story, aber letztere ist durchaus solide. Mich erinnert White Crows von der Stilistik etwas an die Phase des Zeichentrickfilms zu Beginn der 2000er Jahre, an Filme wie "Der Schatzplanet", "Atlantis" oder auch an "Der Weg nach Eldorado", die sich widerum an klassisch erzählten Geschichten orientierten (im Gegensatz zum damals parallel laufenden Trend von Pixar und Co., alles zu persiflieren und dekonstruieren). White Crows verweigert sich dem Trend der Dekonstruktion, oder des Drangs des 'noch einen oben drauf setzen wollens", oder immer expliziter in Sachen Sex und Gewalt zu werden (was eigentlich auch irgendwann nur in einer Sackgasse enden kann). Und da die Postmoderne ja schon 20 Jahre vorbei ist (bitte weiter sagen, die Info ist noch nicht überall angekommen!), kann man heute sowas wieder ganz entspannt lesen. Comics dürfen wieder einfach nur Spaß machen.
White Crows, Band 2 – Der Clan der Rassisten
von Djief
Splitter
Hardcover, 48 Seiten, farbig, 13.80 EUR
Frisch auf den Tisch – der neue Lucky Luke:
Lucky Luke, Band 90 – Auf eigene Faust
von Achde, Pennac, Benacquista
EHAPA
Softcover, 48 Seiten, farbig, 5.95 EUR
(auch als HC Ausgabe: Ehapa Comic Collection , 12.00 EUR)
Der neue Taniguchi ist ein alter Taniguchi! :) Out now!
"Nach Diktatur und Bürgerkrieg geht der südamerikanische Staat Nascencio neue Wege und will den Dschungel urbar machen. Den Zuschlag bekommt das japanische Unternehmen Seshimo. Als dessen junger Präsident, Yuji Seshimo, das Gebiet inspizieren will, wird er entführt. Was steckt dahinter? Die US-Agrar-Lobby, die einen künftigen Konkurrenten ausschalten will? Ein letztes Aufbäumen der Parteigänger des Diktators? Eine Intrige im Hause Seshimo selbst? Yujis Bruder Kenichi macht sich auf nach Südamerika…
Ein früher Action-Thriller des Meisters."
– Pressetext Schreiber & Leser
Enemigo
von Jiro Taniguchi
Schreiber & Leser
Softcover, 296 Seiten, S/W und Farbe, 16.95 EUR
Eine Comicadaption des Klassikers von Jules Verne
"Bei einer Exkursion auf See finden Lord und Lady Glenarvan im Körper eines Hais eine Flaschenpost, deren Botschaft nahelegt, dass der verschollene Kapitän Grant und Teile seiner Besatzung noch leben. Sie beschließen, auf die Suche nach den Überlebenden zu gehen. Begleitet werden sie von Mary und Robert, den Kindern des verschwundenen Kapitäns, und von Paganel, einem verschrobenen Gelehrten. Dies ist der Beginn eines bewegenden Abenteuers, das sie in die abgelegensten Ecken der Welt führt."
– Pressetext, Splitter
– Die Kinder des Kapitän Grant – Cover
"Vernes Klassiker von der Suche nach dem verschollenen Kapitän Grant, die ihre Protagonisten bis nach Australien und Neuseeland bringt, wird von Alexis Nesme mit einer märchenhaften Brillanz gezeichnet, dass man schon beim bloßen Betrachten der Zeichnungen ihrem Zauber erliegt.
Vernes Roman erschien ursprünglich in drei Teilen und zählt damit zu seinen umfangreichsten Werken. Die Comicadaption ist ebenso als Trilogie angelegt. Ein in jeder Hinsicht wahrlich phantastisches Stück Comic. Wer nur einen Blick hinein riskiert oder gar darin blättert, ist verloren."
– ALFONZ – Der Comicreporter, Asugabe 1/13
Steampunk und Retrofuturistik liegen voll im Trend. Da liegt es nahe, auch die Väter dieses Genres (oder dieser Stilistik), die Klassiker zu adaptieren und neuen Generationen zugänglich zu machen. Keine leichte Aufgabe, denn zum einen waren Jules Vernes Bücher schon immer kunstvoll illustriert, die Messlatte hängt hier hoch.
Jules Vernes Bücher waren oft aufwendig gestaltet. Bereits die französische Erstausgabe des Romans "Les Enfants du Capitaine Grant" wurde von dem Künstler Édouard Riou opulent illustriert. Viele weitere Illustrationen der Ausgabe findet Ihr unter Wikimedia Commons / Illustrations from The Children of Captain Grant by Édouard Riou
Zum anderen werden Comicadaptionen von literarischen Werken oft argwöhnisch beäugt, unterstellt der Literaturfreund dem Comic doch eher eine oberflächliche Nacherzählung des eigentlichen Werkes, im Mix mit hierzulande immernoch üblichen Vorurteilen gegen die neunte Kunst, muss sich da ein Künstler schon etwas einfallen lassen, um das kritische Publikum zu überzeugen. Und das gelingt in diesem Fall auf ganz besondere Weise. Comickünstler Alexis Nesme schafft sein eigenes Wunder, seine ganz eigene visuelle Geschichte, in dem er die Figuren antropomorph und märchenhaft als Tiere auftreten lässt.
– Seite 4 aus dem Buch, Quelle: Splitter
Nun ist das alleine noch nicht weiter originell, antropomorphe Darstellungen sind in Comics überaus beliebt und reichen von Micky Maus bis Black Sad. Alexis Nesme entwickelt jedoch einen ganz eigenen Stil. Die Zeichnungen sind filigran bis in die Fellspitzen der Protagonisten, sehr detailverliebt, teilweise der Atmosphäre dienend stark überzeichnet, die Gestaltung des Sprechblasen und Textboxen ist beispielhaft, das Seitenlayout ist perfekt arrangiert. Da gibt es Seekarten, Schiffe, exotische Schauplätze bis hin zu einem gezeichneten Porträt von Jules Verne, alles extrem liebevoll und aufwendig gezeichnet. Zur haptischen Qualität des Buches muß man dank Splitter-Label auch nichts mehr sagen. Kurz – es ist ein Fest für die Sinne.
Leser, die auf absolute Werktreue Wert legen, greifen besser zu den Romanen. Allen anderen sei diese wunderbare, bildgewaltige Adaption ans Herz gelegt. Das Jahr ist noch jung, aber ich wage schon einmal eine Prognose: dieser Titel wird einer der Comics des Jahres 2013.
Die Kinder des Kapitän Grant (Band 1 von 3)
von Alexis Nesme
Splitter
Hardcover, 48 Seiten, farbig, 13.80 EUR
Es ist zwar noch eine Weile hin, denoch möchte ich jetzt schon auf zwei hochkarätige Signiertemine hinweisen, auf die ich mich persönlich besonders freue:
Tonci Zonjic (Lobster Johnson, Who is Jake Ellis)
Freitag, 7. Juni 2013
17 – 19 Uhr
Passend dazu erscheint bei CrossCult der zweite Hellboy-Ziegelstein "Geschichten aus dem Hellboy Universum II" (inkl. Zonjics "Die brennende Hand") . Weitere Informationen zu dem Band findet Ihr bei CrossCult.
Da der erste Band dieser Reihe, die One-Shots und Miniserien versammelt, die außerhalb der epischen Hellboy und BUAP Ongoing-Stories angesiedelt sind, in kürzester Zeit verlagsvergriffen war und offenbar nicht nachgedruckt wird, bestellt den Band ggf. rechtzeitig vor! Hellboy Universum II bei uns per eMail reservieren.
Giovanni Rigano (Monster Allergy, Daffodil – Die Vampiragentin)
Samstag, 6. Juli
14 – 16 Uhr
Im Mai erscheint bei Dani Books der Band "Daffodil – Die Vampiragentin" aus der Feder des Zeichners.
Ab April startet die Gesamtausgabe der hinreißenden (und auch kindertauglichen) Comicserie "Monster Allergy", mit jeweils vier Geschichten auf Knapp 200 Seiten pro Buch. Allen, die die Serie nicht kennen sei das Monster-Allergy-Heft zum Gratis-Comic-Tag empfohlen:
Gleichzeitig feiern wir übrigens am 6. Juli das 5-jährige Jubiläum unseres Ladens (doch dazu später mehr).
Kratzt die Termine schonmal in Eure Schiefertafeln, markiert sie in Euren Kalendern, Smartphones, Pads etc.pp.! Genauere Informationen folgen in den nächsten Wochen.
Comics & Graphics
präsentiert:
Ich freue mich, Euch mitteilen zu können, dass wir im April auf gleich zwei Comicevents vertreten sein werden und dort das Verlagsprogramm des Cross Cult Verlags repräsentieren.
Mit im Gepäck die Crème de la Crème des amerikanischen Comics wie Mouse Guard, Hellboy, Hack/Slash, The Goon oder The Walking Dead, Schwergewichte des europäischen Comics wie die Moebius-Collection, die Roland-Ritter-Ungestüm-Gesamtausgabe, oder Sondermann-Preisträger Felix Mertikats Steam-Noir-Albenreihe, u.v.m.! Mit dabei auch einiges an vergriffenem oder signiertem Material, Poster, limitierte Drucke, Lesezeichen, Bags u.a.
Berliner Comicmesse
Sonntag, 14. April 2013
von 10 – 16 Uhr
Ellington Hotel Berlin
Nürnberger Str. 55
10789 Berlin
Eintritt: 3,50 € / Kinder: 1,50 €
COMICINVASIONBERLIN
Sonntag, 21. April 2013
von 12 – 22 Uhr
Urban Spree
Revaler Str. 99
10245 Berlin
Eintritt frei
Mallorca war nicht immer eine Hochburg für europäische Pauschalurlauber. In den 1980er Jahren war es nichts als eine kleine Insel, auf der die Menschen sich recht und schlecht durchschlugen, ohne viele Möglichkeiten zu haben, aus ihrem Leben etwas zu machen. Im Barrio Chino, dem Chinesenviertel der Hauptstadt, trafen sich die Jugendlichen – die Möglichkeiten ringsum von Wasser begrenzt. Einer von ihnen war Gabi Beltrán. Seine Erinnerungen sind in den Geschichten dieses Albums versammelt.
Gabi ist mitten in der Pubertät. Irgendwie, schreibt er, war mir bewusst, dass manche Türen als Eingang dienten, nicht aber als Ausgang. Er hängt mit Freunden ab, kifft, frönt dem Wodka und lässt sich auch mal von Älteren zum Schmierestehen bei einem kleinen Überfall oder zu einer Spritzfahrt in einem geklauten Cabrio überreden. Was nicht immer gut ausgeht. Sein Vater ist Alkoholiker, manche Mütter seiner Freunde gehen auf den Strich – weshalb er seinen ersten Bordellbesuch so planen muss, dass er von denen nicht erwischt wird.
Es sind Alltagsgeschichten von Mitgliedern einer Jugendclique, die ohne große Hoffnung auf ein besseres Leben ihren Träumen nachhängen, typische Coming of Age-Geschichten, die Bartolomé Seguí in feine, ausdrucksstarke Bilder packt, in denen vor allem die Gesichter und die Stadtansichten faszinieren – von der Atmosphäre her vielleicht vergleichbar mit Larcenets Comic Der alltägliche Kampf. Ein starkes Album – abwechslungsreich, unterhaltsam, spannend und voller Leben – und mit dem Premi Ciutat de Palma de Còmic ausgezeichnet.
Geschichten aus dem Viertel
von Bartolomé Seguí, Gabi Beltrán:
Avant
Softcover, 152 Seiten, 19.95 EUR
Geschichten aus dem Viertel – Leseprobe [PDF/2MB]
Dieser Lesetipp wurde erstellt von Comickunst–dem Weblog mit aktuellen Rezensionen anspruchsvoller Graphic Novels für Erwachsene: http://comickunst.wordpress.com/.
In Kürze erscheint bei Reprodukt die dt. Fassung von Chris Wares "Jimmy Corrigan". Mit einem großen Presseecho (ähnlich wie bei Habibi) ist zu rechnen, die amerikanische Fassung wurde von der Kritik teilweise als Comic des Jahrhunderts gewürdigt.
"Jimmy Corrigan ist ein linkischer und dauerkränkelnder Enddreißiger, der ein Dasein als unauffälliger Büroangestellter fristet. Sein soziales Leben beschränkt sich auf die täglichen Kontrollanrufe der Mutter – und findet ansonsten in seinen tagträumerischen Heldenfantasien statt. Ein Brief seines Vaters, der nach jahrzehntelanger Abwesenheit die Beziehung wiederbeleben möchte, reißt ihn schließlich aus seinem lethargischen Alltag heraus." Infotext, Reprodukt
Da die Graphic Novel viel Subtext und sprachlich/inhaltliche Feinheiten mitbringt, lohnt sich die dt. Fassung zumindest für alle, die nicht gerade extrem gutes Amerikanisch drauf haben.
Zu dem Buch wird es ohne Aufpreis einen limitierten Druck geben, der Druck wird nur in wenigen Comicbuchhandlungen verfügbar sein:
Da einige Rückfragen kamen, hier nochmal Tacheles: Die Ausgabe mit dem Exlibris-Druck kostet genauso viel wie die 'normale Ausgabe' ohne Kunstdruck, von dem Druck gibt es jedoch nur eine begrenzte Anzahl, und dieser wird nur in einigen Comicshops verfügbar sein. Die Daten: Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, farbig, Format: 20,5 x 16,5 cm, 39.00 EUR
Falls jemand das Buch mit dem Druck haben möchte, teilt mir das bitte schnellstmöglich mit.
Jimmy Corrigan mit Druck bei uns per Email vorbestellen
Ein Blick hinter die Kulissen – Blogeintrag bei Reprodukt zur Produktion von Jimmy Corrigan
Das Warten hat ein Ende: Die Bunnies sind da!
Während sich weite Teile der Cartoonszene ein wenig im Kreise um sich selbst drehen, setzt der holländische Autor, Zeichner und Wahlberliner Dirk Verschure neue Akzente. Mit seiner unglaublichen Bandbreite bestehend aus schwarzem bis philosophischem Humor, Krakelzeichnungen und wunderbaren Underground-Style-Artworks, Lebensnähe und surrealen Bildern. Das ist herzlich aber repektlos, anarchisch und frech – und vor allem wirklich komisch.
Einen Einblick gewährt Dirks Big Bunny Blog, auf dem Dirk nahezu täglich neue Cartoons postet.
Dirks Big Bunny Book
von Dirk Verschure
Silvester Strips
Sprache: Englisch (als NL-Import bei uns erhältlich)
Softcover, 160 Seiten, S/W, teilweise farbig, 16.90 EUR
Schön wars! Mit besten Dank an alle Besucher und Beteiligten hier ein paar Shots.
Es ist übrigens noch Suppe da: wir haben noch diverse signierte Bücher und Poster. Reinschauen!