Die Millennium-Trilogie des bereits 2004 verstorbenen Schriftstellers Stieg Larrson gehört zu den großen Bestsellern zeitgenössischer Literatur. Über 63 Millionen verkaufte Exemplare (Stand: 7. April 2012, Spiegel Online International) sprechen für sich.
Gleich zwei Verfilmungen enstanden auf Basis der Romanvorlage: ein schwedische TV-Produktion (später gekürzt als Spielfilmtrilogie ins Kino gebracht), und wenig später einer amerikanische Kinoadaption. Unter vielen Fans gilt die ungeschnittene TV-Version aus Schweden als beste Umsetzung.
Nun entstehen gerade zwei Comicadaptionen des Stoffes. Der jeweils erste Teil der beiden Comicadaptionen liegt nun vor. Da wird es Zeit für einen Vergleich.
Das Millennium-Duell – Teil 1
Im ersten Teil unsere Artikelserie geben wir Euch hier einen kleinen Überblick und stellen die Kandidaten vor.
Die Cover
vs.
Die bibliografischen Daten
| Titel / Bände | |
| Stieg Larsson – Verblendung / 1 von 6 | Stieg Larsson – Verblendung / 1 von 6 |
| Ursprungsland / Verlag des Originals | |
| USA / Vertigo | Frankreich / Dupuis |
| Verlag der deutschsprachigen Ausgabe | |
| Panini | Splitter |
| Textadaption / Zeichner | |
| Mina / Manco, Mutti | Runberg / Homs |
| Format | |
| SC/HC, 144 S., Farbe, US-Format | HC, 56 S., Farbe, 32 x 23cm |
| Preis | |
| SC 16.95 EUR / HC 24.95 EUR | 14.80 EUR |
Als Gemeinsamkeit fällt hier erstmal auf, dass beide Adaptionen die drei Romane auf sechs Comics verteilen (also zwei Comics pro Roman). Die US-Ausgabe ist von der Seitenzahl her umfangreicher, jedoch ist die FR-Ausgabe dafür fast doppelt so groß. Preislich führt die Splitterausgabe, denn im Vergleich HC-HC ist die Panini-Ausgabe einfach viel zu teuer. Fans bibliophiler Ausgaben sind hier bei Splitter besser aufgehoben. Für Leser, denen der Einband egal ist, spielt das aber auch keine Rolle, da Panini hier mit der SC-Variante aufwartet, die preislich und in Relation zur Seitenzahl im grünen Bereich liegt.
Soviel zu den harten Facts. Was es über die Künstler zu sagen gibt, wie gut die Vorlage adaptiert wurde, welchem unterschiedlichen Ansatz die Künstler verfolgen u.v.m. erfahrt Ihr im nächsten Teil unseres Duells. Stay tuned!
Egon Schiele (1890 – 1918) gehörte zu den wichtigsten Malern der Wiener Moderne. Sein Mentor Gustav Klimt setzte sich immer wieder für den jungen Nachwuchskünstler ein, der für den konservativen Wiener Geschmack etwas zu freizügige Bilder malte. Sigmund Freud arbeitete zwar zur gleichen Zeit in der Kulturmetropole, aber die von ihm entwickelte Psychoanalyse steckte noch in den Kinderschuhen, und die Thematisierung von Sexualität galt weitgehend als Tabu. Gerade Aktbilder gehörten aber zu Schieles Lieblingsmotiven, und die Freizügigkeit, mit der er seine Modelle posieren ließ, ärgerte die Moralhüter der Akademie.
Gabi ist mitten in der Pubertät. Irgendwie, schreibt er, war mir bewusst, dass manche Türen als Eingang dienten, nicht aber als Ausgang. Er hängt mit Freunden ab, kifft, frönt dem Wodka und lässt sich auch mal von Älteren zum Schmierestehen bei einem kleinen Überfall oder zu einer Spritzfahrt in einem geklauten Cabrio überreden. Was nicht immer gut ausgeht. Sein Vater ist Alkoholiker, manche Mütter seiner Freunde gehen auf den Strich – weshalb er seinen ersten Bordellbesuch so planen muss, dass er von denen nicht erwischt wird.
Der grosse Tote – Blanche
Die Krankenschwester
Mouse Guard: Legenden der Wächter 1
Arzak
Zwerg
Quai D'Orsai
Portugal
Atlantic 12
Texas Cowboys
Packeis
Tale of Sand
Billy Bat
Koma
Der Zauberer von Oz
Orbital 3.1
Das Schwert